Freitag, 28. Februar 2014

Rote Hände als Zeichen des Protestes

Bad Zwischenahn -  579 „rote Hände“ hat die UNESCO-Aktionsgruppe des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht Barbara Woltmann überreicht. Die CDU-Bundestagsabgeordnete versprach, dieses Zeichen gegen den Missbrauch von Heranwachsenden als Kindersoldaten mit nach Berlin zu nehmen. Dort wolle sie es – möglichst gemeinsam mit weiteren Handabdrücken – an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen weitergeben.


http://www.barbara-woltmann.de/index.php?ka=1&ska=1

Sonntag, 23. Februar 2014

Ausstellung "Menschen im Krieg" sucht Bezug zur Region

Was war das nur für ein Land, was für eine Stadt, was für eine Gesellschaft, die den 13-jährigen Emil Huber aus Offenburg darin bestärkte, 1914 als jüngster deutscher Freiwilliger in den Krieg zu ziehen? Emil Huber würde man heute als Kindersoldaten bezeichnen. Er steht für den Kriegsrausch, der damals in Deutschland herrschte. Wie dieser Rausch und die bald einsetzende Ernüchterung in Offenburg gelebt wurden, zeigt jetzt eine städtische Veranstaltungsreihe.


http://www.badische-zeitung.de/offenburg/ein-kindersoldat-zog-in-den-krieg--81066516.html

Freitag, 14. Februar 2014

Friedenspreis für Rapper Emmanuel Jal

Aus einem Kindersoldaten wird ein Friedensbotschafter. Am Sonntag erhält der sudanesische Musiker Emmanuel Jal den "Dresden-Preis". In der Semperoper gibt es dann ungewohnte Töne.


http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2014/02/14/friedenspreis-fuer-rapper-emmanuel-jal.html

Mittwoch, 12. Februar 2014

Kinder schützen - besonders in Krisenregionen

Junger Kindersoldat im Sudan zielt mit dem Gewehr in eine Kamera.
                                                                                                                           (Foto: UNICEF)

Der weltweite Aktionstag am 12. Februar erinnert an das Inkrafttreten des Zusatzprotokolls zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen über Kinder in bewaffneten Konflikten am 12. Februar 2002. Zwei Jahre später fand zum ersten Mal der "Red Hand Day" statt. Die rote Hand steht als Symbol dafür, "Nein" zu sagen zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.


http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/02/2014-02-12-ez-intern-tag-kindersoldaten.html

Mittwoch, 5. Februar 2014

Minderjährige bei der Bundeswehr

5. 2. 2014 Berlin: (hib/AW) Die Rekrutierung und Ausbildung von Minderjährigen ab Vollendung des 17. Lebensjahres in der Bundeswehr entspricht nach Ansicht der Bundesregierung in vollem Umfang den völkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands. Dies teilt die Regierung in ihrer Antwort (18/337) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/251) mit. Die geübte Praxis stehe im Einklang mit dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes und dem Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention. So sei Minderjährigen die Teilnahme an Auslandseinsätzen der Bundeswehr nicht gestattet und der Gebrauch von Waffen allein auf die Ausbildung „unter strenger Aufsicht“ beschränkt. Zusätzliche Bestimmungen im Rahmen des Jugend- und Arbeitsschutzes seien in Erlassen des Verteidigungsministeriums geregelt
Quelle: hib - heute im bundestag Nr. 055, Neues aus Ausschüssen und aktuelle parlamentarische Initiativen

Freitag, 24. Januar 2014

Teenager-Soldaten für die Bundeswehr

Berlin.
Um den Bedarf an Soldaten zu decken, greift Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auch auf Minderjährige zurück - auch 17-Jährige werden an der Waffe ausgebildet. Die Linke kritisiert die Praxis und spricht von "Doppelmoral."                                                                    Von Gregor Mayntz


http://www.rp-online.de/politik/deutschland/ursula-von-der-leyen-rekrutiert-17-jaehrige-fuer-die-bundeswehr-aid-1.3985798

Samstag, 18. Januar 2014

Burmas Streitkräfte entließen hundert Kindersoldaten in die Freiheit

Burmas Streitkräfte entlassen hundert Kindersoldaten
                                                                                       (Foto: AFP, AFP)

Rangun (APA/AFP) - Knapp drei Jahre nach dem Ende der Militärherrschaft in Burma (Myanmar) haben die Streitkräfte weitere 96 Kinder und Jugendliche in die Freiheit entlassen. Die UNO begrüßte am Samstag den „historischen Schritt“ auf dem Weg, den Einsatz von Kindersoldaten in dem südostasiatischen Land endgültig zu beenden. Wie viele Minderjährige weiterhin vom Militär ausgenutzt werden, ist nicht bekannt.


http://www.tt.com/home/7757271-91/burmas-streitkräfte-entließen-hundert-kindersoldaten-in-die-freiheit.csp

Freitag, 17. Januar 2014

Auch im 21. Jahrhundert: Der Sklavenhandel blüht weltweit

"Im Jahr 2013 hat moderne Sklaverei viele Formen und ist unter vielen Namen bekannt. Es geht dabei um Menschenhandel, Zwangsarbeit, Sklaverei oder Sklaverei-ähnliche Zustände. Letztere umfassen Schuldsklaverei, Zwangsheirat, den Verkauf und die Ausbeutung von Kindern und Kindersoldaten in bewaffneten Konflikten", so die Autoren des Berichts.


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/17/indien-und-china-haben-weltweit-die-meisten-sklaven/

Freitag, 13. Dezember 2013

Wie Kinder zu Killern gemacht werden


Die Vorstellung ist kaum zu ertragen: In Afghanistan sitzen 224 Kinder und Jugendliche im Gefängnis, weil sie für die Taliban, die sich „Gotteskrieger“ nennen, Sprengstoffanschläge geplant oder ausgeführt haben und dafür verurteilt wurden. Da werden 12-, 13-, 14-jährige Kids zu Killern, nachdem man sie mit Heilsver-sprechen, berühmt zu werden, für Selbstmordattentate rekrutiert hat. Dabei behaupten die Taliban, keine Kindersoldaten auszubilden.


http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/Wie-Kinder-zu-Killern-gemacht-werden;art690,706035

Donnerstag, 5. Dezember 2013

“Ceasefire”

„Mit neun Jahren hatte Emmanuel Jal ein erstes Mal eine Mordwaffe in der Hand.  Er war  einer von Zehntausenden sudanesischen Kindersoldaten. Viele, die als Kinder in den Trainingscamps auf Hass und Krieg  konditioniert wurden, fanden nie zurück in ein anderes Leben. Aber er hat es zurück geschafft in ein Leben ohne Gewalt. Heute begreift er sich als Friedenssoldat und engagiert sich unter anderem bei Amnesty international. Als international bekannter Rap-Star erzählt er seine Geschichte in der ganzen Welt mit dem Ziel zu verhindern, dass Kinder in Konflikten als Soldaten missbraucht werden.“


Montag, 25. November 2013

Somalia und Südsudan ratifizieren UN-Kinderrechtskonvention

 
 Ein Kindersoldat der somalischen Al-Shabaab-Miliz (Foto: dpa)

Die Botschaft hatte Somalias Präsident als Geschenk mitgebracht, als er zum Weltkindertag eine Grundschule in der Hauptstadt Mogadischu besuchte: Der Staat Somalia werde die UN-Kinderrechtskonvention ratifizieren. Auch die Republik Südsudan, seit 2011 das jüngste Mitglied der Vereinten Nationen, will mitziehen; dies entschied das dortige Parlament. Beide Nachrichten hätten freilich kaum größere Beachtung in der Welt gefunden, wenn dies nicht bedeuten würde, dass in Sachen Kinderrechte nun bloß noch ein einziger Nicht-Ratifizierer weltweit übrig bleibt: die USA.


http://www.sueddeutsche.de/politik/hoffnung-fuer-kindersoldaten-somalia-und-suedsudan-ratifizieren-un-kinderrechtskonvention-1.1826631

Dienstag, 12. November 2013

Kinderrechte in den Blick nehmen

"Wir sehen in unseren Projekten im Ausland täglich, welch schwerwiegende Folgen Kriege und bewaffnete Konflikte für das Leben von Kindern haben. In Deutschland werden die Gefahren jedoch häufig verharmlosend dargestellt", macht Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandvorsitzender der Kindernothilfe, für das Deutsche Bündnis Kindersoldaten deutlich. So finden an vielen Schulen umfassende Werbemaßnahmen der Bundeswehr zur Nachwuchsgewinnung statt. "Eine ausgewogene Beschäftigung mit der Thematik "Krieg und Frieden" ist bei der Begegnung mit Jugendoffizieren und Wehrdienstberatern an Schulen kaum gegeben", betont die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Marlis Tepe. "Das Thema Friedenserziehung muss künftig einen festen Platz in den Curricula und bei der Ausbildung von Lehrkräften haben", fordert Tepe.


http://bildungsklick.de/pm/89412/kinderrechte-in-den-blick-nehmen/

Montag, 4. November 2013

Das Schicksal der Htoo-Zwillinge

Als Kindersoldaten kämpften Johnny und Luther Htoo in Birma Seite an Seite. Doch nachdem sie in den Kriegswirren getrennt worden waren, nahm das Schicksal für beide unterschiedliche Wendungen.


http://www.welt.de/vermischtes/article121512606/Das-Schicksal-der-Htoo-Zwillinge.html

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Polizei in US-Bundesstaat Kalifornien erschießt 13-Jährigen

Washington (AFP) Polizisten im US-Bundesstaat Kalifornien haben einen 13-Jährigen erschossen, der ein Luftgewehr mit dem Aussehen einer Sturmfeuerwaffe bei sich trug. Der Junge sei mit der Waffe in den Händen eine Straße entlanggelaufen, als die Beamten ihn entdeckt hätten, berichteten US-Medien am Mittwoch. Sie hätten ihn aufgefordert, die Waffe fallenzulassen und dann sehr bald mehrere Schüsse auf ihn abgegeben.


http://www.zeit.de/news/2013-10/24/usa-waffen-kinder-gewalt-polizei-in-us-bundesstaat-kalifornien-erschiesst-13-jaehrigen-24130006

Freitag, 18. Oktober 2013

Ohne scharfe Munition ins Ziel

In Schützenvereinen dürfen Kinder ab sechs Jahren mit Lasergewehren auf Zielscheiben schießen. Nach der Verschärfung des Waffengesetzes nutzen auch die Kuchenheimer Schützen diese Möglichkeit, um ihren Nachwuchs zu fördern.  



http://www.ksta.de/euskirchen/kuchenheimer-schuetzen---ohne-scharfe-munition-ins-ziel,15188884,24677462.html

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Schweiz will gegen Einsatz von Kindersoldaten vorgehen

Man gehe von mindestens 250'000 Kindern - darunter bis zu 40 Prozent Mädchen - aus, die heute als Soldaten in staatlichen Armeen oder bewaffneten Gruppen tätig seien, sagte der Vorsteher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) an der Jahreskonferenz der Abteilung Menschliche Sicherheit des EDA weiter.


http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/schweiz-kindersoldaten-1.18169184

Ex-Kindersoldaten im Kongo: Kibomangos Kampf gegen das Grauen

 Boxende Kindersoldaten: Im Ring gegen das Trauma
                                                                                        Foto: Francesca Tosarelli

Kibomango war Kindersoldat im Dschungel des Kongo. Bis ihm ein Bombensplitter das Auge zerfetzte. Heute kämpft er im Boxring dafür, dass andere traumatisierte Ex-Kämpfer das Grauen vergessen. Die Fotografin Francesca Tosarelli hat seine Arbeit dokumentiert.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/ex-kindersoldaten-im-kongo-boxer-kibomango-hilft-gegen-trauma-a-927118.html

Freitag, 11. Oktober 2013

Buchtipp: Mondberge – ein Afrika-Thriller

Ein Thriller voller Mystik, der die Geschichte Ugandas mit Deutschland verbindet und auch vor unbequemen Themen wie Kindersoldaten und der Vernichtung der Natur durch den Menschen nicht haltmacht. Softcover-Paperback broschiert 512 Seiten ISBN-Nr.: 978-3-9812944-7-7 1. Auflage (Oktober 2012) E-Book (epub) ISBN-Nr.: 978-3-9812944-6-0 1. Auflage (Oktober 2012)

Montag, 7. Oktober 2013

ZDF-Dokumentation über Afghanistans Kindersoldaten

Mainz (RLP) - Das ZDF zeigt am Mittwoch, 9. Oktober 2013, 1.10 Uhr, die Dokumentation “auslandsjournal – die doku: Die Taliban-Kids – Schokolade für den heiligen Krieg”. Darin schildern der afghanische Filmemacher Najibullah Quraishi und “auslandsjournal”-Reporterin Katrin Eigendorf, wie die Taliban Kinder entführen, bestechen und bedrohen, um sie zu Kämpfern für ihren Krieg zu machen. http://www.hessen-tageblatt.com/tv-tipp-auslandsjournal-die-doku-die-taliban-kids-schokolade-fuer-den-heiligen-krieg-49343

Obama setzt Gesetz zum Boykott von bestimmten Ländern mit Kindersoldaten außer Kraft

Die USA verfügen über ein Gesetz zum Boykott gegen Staaten, die Kindersoldaten einsetzen oder Kinder unter Waffen stellen. Nach dem "Child Soldiers Prevention Act of 2008" ist es demnach verboten, an solche Länder Waffen zu liefern. Eine Aufhebung des CPSA ist nur dem US-Präsidenten erlaubt. Am Dienstag hat Barack Obama nun von diesem Recht Gebrauch gemacht und den Boykott in drei Ländern vollständig außer Kraft gesetzt. In Somalia und dem Kongo allerdings geschah dies nur für Waffenlieferungen, die mit UN-Missionen im Zusammenhang stehen.