Nach Verfassungsschutzinformationen sind auch Minderjährige nach Syrien und in den Irak gereist, um sich den Islamisten anzuschließen. Der Jüngste sei 13 Jahre alt.
Die IS-Flagge an einer Straße zwischen Kirkuk und Tikrit im Irak | © Jim Lopez/AFP/Getty Images
Zahlreiche junge Männer haben Deutschland verlassen, um im Irak oder in Syrien für die Terrorgruppe "Islamischer Staat" zu kämpfen – das ist bekannt. Doch offenbar sind auch Jugendliche und sogar Kinder unter den deutschen IS-Kämpfern: "Nach unseren Erkenntnissen sind mindestens 24 Minderjährige nach Syrien und in den Irak ausgereist", sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen der Rheinischen Post. Der Jüngste sei 13 Jahre alt. Fünf Minderjährige seien inzwischen mit Kampferfahrung nach Deutschland zurückgekehrt.
Unter den Jugendlichen, die sich den Terroristen angeschlossen hätten, seien auch vier Mädchen. Diese seien mit einer "romantischen Vorstellung einer Dschihad-Ehe" ausgereist. Sie heirateten laut Verfassungsschutz Kämpfer, die sie über das Internet kennengelernt hatten.
Für Polizei und Verfassungsschutz sei es fast unmöglich, die Jugendlichen vor deren Ausreise zu identifizieren. "Wir erfuhren von manchen erst durch nachrichtendienstliche Erkenntnisse von Partnerdiensten oder weil Eltern ihre Kinder als vermisst meldeten", sagte Maaßen. Viele seien über die Koran-Verteil-Aktion "Lies!" angesprochen worden und hätten sich daraufhin radikalisiert. Ein großer Teil habe einen Migrationshintergrund und keinen festen Halt in der deutschen Gesellschaft.
"Jeder von ihnen hatte Brüche in seinem Leben. Sie waren oft in der Schule gescheitert oder fühlten sich in ihrer Familie nicht zu Hause. Sie fanden keinen, der sie anerkannte, und diese Anerkennung versuchten sie sich dann im Dschihad zu holen", sagte Maaßen der Rheinischen Post. Die Radikalisierung erfolge kompromisslos. Ein junger Mann, der in Dinslaken als Pizzabote gearbeitet habe, habe als Selbstmordattentäter viele Menschen mit in den Tod gerissen. "Das sind Täter, die sich in Deutschland als underdog fühlten und in der Szene nun als Kämpfer für den Islamischen Staat als topdog gefeiert werden", sagte Maaßen.
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Samstag, 20. September 2014
Montag, 23. Juni 2014
Syrische Islamisten rekrutieren Kindersoldaten
Kämpfer der Isis und anderer Gruppen locken syrische Kinder in ihre Ausbildungscamps. Dort trainieren sie unter anderem das Durchführen von Selbstmordanschlägen.
Rebellengruppen in Syrien rekrutieren nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) Kindersoldaten. Einige setzten bereits 15-Jährige zum Kampf ein, teilte HRW mit. Jugendliche würden unter dem Deckmantel angeworben, sie hätten Zugang zu Bildung.
So habe die Islamistenorganisation Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) mit Kampagnen für kostenlose Schulbildung Kinder rekrutiert. Die Minderjährigen würden an der Waffe ausgebildet und für gefährliche Einsätze und Selbstmordanschläge missbraucht. Der HRW-Report basiert auf Zeugenberichten von 25 zum Teil noch aktiven Kindersoldaten. Diese dienten der Isis, der Freien Syrischen Armee (FSA), der Islamischen Front, der islamistischen Al-Nusra-Front sowie kurdischen Rebellengruppen.
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Rebellengruppen in Syrien rekrutieren nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) Kindersoldaten. Einige setzten bereits 15-Jährige zum Kampf ein, teilte HRW mit. Jugendliche würden unter dem Deckmantel angeworben, sie hätten Zugang zu Bildung.
So habe die Islamistenorganisation Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) mit Kampagnen für kostenlose Schulbildung Kinder rekrutiert. Die Minderjährigen würden an der Waffe ausgebildet und für gefährliche Einsätze und Selbstmordanschläge missbraucht. Der HRW-Report basiert auf Zeugenberichten von 25 zum Teil noch aktiven Kindersoldaten. Diese dienten der Isis, der Freien Syrischen Armee (FSA), der Islamischen Front, der islamistischen Al-Nusra-Front sowie kurdischen Rebellengruppen.
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Donnerstag, 12. Juni 2014
Kriegsfürsten verlieren die Macht über die Minen
Im Kongo finanzieren sich bewaffnete Gruppen seit Langem über den Verkauf seltener Rohstoffe. Nun aber schrumpft für die Kämpfer der Gewinn aus den Geschäften. Andere verdienen jetzt besser.
http://www.welt.de/wirtschaft/article129018207/Kriegsfuersten-verlieren-die-Macht-ueber-die-Minen.html
http://www.welt.de/wirtschaft/article129018207/Kriegsfuersten-verlieren-die-Macht-ueber-die-Minen.html
Mittwoch, 11. Juni 2014
Deutsche Kleinwaffenlieferungen für Kindersoldaten "folgenschwer"
Jan van Aken, Rüstungsexperte der Linken, warnt angesichts des Rüstungsexportberichts vor schweren Konsequenzen speziell für Kindersoldaten. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte van Aken: "Merkel hat 2013 die Welt förmlich mit Kleinwaffen geflutet. Für die Kinder in den Krisengebieten dieser Welt sind diese Lieferungen oft folgenschwer."
Niemand könne garantieren, so van Aken weiter, "dass mit Kleinwaffen aus Deutschland nicht auch Kindersoldaten ausgerüstet" würden. "Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Wert der Genehmigungen für diese Massenvernichtungswaffe mehr als verdoppelt", kritisierte der Linken-Politiker. Er forderte einen sofortigen Exportstopp. "Allein das Schicksal dieser Kindersoldaten rechtfertigt die Forderung, sofort alle Kleinwaffenlieferungen aus Deutschland zu stoppen", erklärte van Aken.
http://www.extremnews.com/nachrichten/politik/ce3f14e61df7123
Niemand könne garantieren, so van Aken weiter, "dass mit Kleinwaffen aus Deutschland nicht auch Kindersoldaten ausgerüstet" würden. "Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Wert der Genehmigungen für diese Massenvernichtungswaffe mehr als verdoppelt", kritisierte der Linken-Politiker. Er forderte einen sofortigen Exportstopp. "Allein das Schicksal dieser Kindersoldaten rechtfertigt die Forderung, sofort alle Kleinwaffenlieferungen aus Deutschland zu stoppen", erklärte van Aken.
http://www.extremnews.com/nachrichten/politik/ce3f14e61df7123
Donnerstag, 29. Mai 2014
Unicef schlägt Alarm: Millionen Kinder in Zentralafrika "massiv bedroht"
Bangui - Von dem blutigen Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik sind nach Angaben des Uno-Kinderhilfswerks Unicef rund 2,3 Millionen Kinder betroffen. Sie seien durch die Gewalt direkt und "massiv bedroht", sagte der Unicef-Kommunikationsbeauftragte für Zentralafrika, Daniel Timme. Kinder würden gezielt getötet oder verstümmelt, sexuell missbraucht und von bewaffneten Gruppen als Kämpfer rekrutiert.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/zentralafrikanische-republik-unicef-sieht-millionen-kinder-in-gefahr-a-972370.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/zentralafrikanische-republik-unicef-sieht-millionen-kinder-in-gefahr-a-972370.html
Sonntag, 25. Mai 2014
Schüler drehen für den Frieden Runden
Am 2. Juli heißt es für Aachener Schüler wieder: Laufen für den guten Zweck. Unter dem Motto „1914 – 2014: Aus Feinden können Freunde werden – Mach den ersten Schritt!“ findet zum 13. Mal der Aachener Friedenslauf statt, für den sich bereits 19 Schulen angemeldet haben.
Schüler drehen für den Frieden Runden - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/schueler-drehen-fuer-den-frieden-runden-1.835284#plx1073824753
Schüler drehen für den Frieden Runden - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/schueler-drehen-fuer-den-frieden-runden-1.835284#plx1073824753
Mittwoch, 21. Mai 2014
Growing up in war - the DRC's child soldiers
KIWANJA (NORTH KIVU PROVINCE), 31 March 2014 (IRIN) - When he was seven Dikembe Muamba* became a soldier on the orders of his uncle, a chief in the Democratic Republic of Congo’s (DRC) North Kivu Province.
“I stole my first gun, when I was 10. It was a flintlock. By the time I became a captain at 14, I had many guns. I led 50 people, both children and adults. There were about 30 children in the unit. The youngest was 10,” Muamba, now 17, told IRIN.
When IRIN met him at one of the “half-way houses” for former child soldiers in the town of Kiwanja in Rutshuru Territory, Muamba was enjoying his first month of “comfort” in a basic brick and mortar house after a decade of bush living.
“I am still angry with my uncle. Those 10 years feel like a waste of a life,” he said. “It was very difficult. There was no school. I had only completed two years of schooling [before being forced into child soldiering].”
The “half-way house” - which provides counselling, parental tracing services and tutoring in preparation for a return to school - is run by mother-of-nine Afiya Rehema*. Her own children are aged 7-19 and in the past nine years she has cared for more than 50 former child soldiers.
“At the moment there are children from Mai-Mai Nyatura, FDLR [Democratic Forces for the
Liberation of Rwanda] and PARECO [Alliance of Resistant Congolese Patriots] staying here. When they arrive some can be disrespectful, but they soon become like other children. There has never been any violence towards me,” she said. “Only one ever stole, and then left.”
“I do get some financial support [from local NGO Union pour la paix et la promotion des droits de l'enfant au Congo (UPDECO)]. But I do this as a parent. Maybe one of my kids will be taken by an army. And if that happens I hope another parent will be there to look after my child [if he/she escapes from an armed group].
Muamba spent his first few years as his uncle’s bodyguard before being enlisted into PARECO, which emerged in 2007 from a variety of diverse North Kivu communities, including Hunde, Hutu, Nande, Nyanga, and Tembo.
http://www.irinnews.org/report/99869/growing-up-in-war-the-drc-s-child-soldiers
“I stole my first gun, when I was 10. It was a flintlock. By the time I became a captain at 14, I had many guns. I led 50 people, both children and adults. There were about 30 children in the unit. The youngest was 10,” Muamba, now 17, told IRIN.
When IRIN met him at one of the “half-way houses” for former child soldiers in the town of Kiwanja in Rutshuru Territory, Muamba was enjoying his first month of “comfort” in a basic brick and mortar house after a decade of bush living.
“I am still angry with my uncle. Those 10 years feel like a waste of a life,” he said. “It was very difficult. There was no school. I had only completed two years of schooling [before being forced into child soldiering].”
The “half-way house” - which provides counselling, parental tracing services and tutoring in preparation for a return to school - is run by mother-of-nine Afiya Rehema*. Her own children are aged 7-19 and in the past nine years she has cared for more than 50 former child soldiers.
“At the moment there are children from Mai-Mai Nyatura, FDLR [Democratic Forces for the
Liberation of Rwanda] and PARECO [Alliance of Resistant Congolese Patriots] staying here. When they arrive some can be disrespectful, but they soon become like other children. There has never been any violence towards me,” she said. “Only one ever stole, and then left.”
“I do get some financial support [from local NGO Union pour la paix et la promotion des droits de l'enfant au Congo (UPDECO)]. But I do this as a parent. Maybe one of my kids will be taken by an army. And if that happens I hope another parent will be there to look after my child [if he/she escapes from an armed group].
Muamba spent his first few years as his uncle’s bodyguard before being enlisted into PARECO, which emerged in 2007 from a variety of diverse North Kivu communities, including Hunde, Hutu, Nande, Nyanga, and Tembo.
http://www.irinnews.org/report/99869/growing-up-in-war-the-drc-s-child-soldiers
Dienstag, 20. Mai 2014
UNICEF: 50.000 Kindern droht Hungertod
Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF sieht rund 50.000 Kinder im Südsudan vom Hungertod bedroht. Schätzungsweise 9000 Minderjährige würden von den Konfliktparteien als Kindersoldaten missbraucht.
Der Südsudan hatte erst Mitte 2011 nach einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg seine Unabhängigkeit vom Sudan erlangt. Das ostafrikanische Land versinkt seit fünf Monaten im Chaos und in ethnisch motivierter Gewalt. Auslöser war ein politischer Machtkampf zwischen Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar. Beide gehören zwei unterschiedlichen Volksgruppen an, den Dinka und den Nuer.
http://www.dw.de/eine-konferenz-f%C3%BCr-f%C3%BCnf-millionen-s%C3%BCdsudanesen/a-17647249
Mittwoch, 14. Mai 2014
Jugend aktiv gegen Kindersoldaten - Aktion erfolgreich
Bestwig/Berlin. Zum Red-Hand-Day setzen ich jedes Jahr zahlreiche Menschen für die Abschaffung von Kindersoldaten ein. Auch in dem kleinen Ort Bestwig sind die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs dieses Jahr durch UNICEF auf die Problematik aufmerksam geworden und haben sich an einer Aktion des UNICEF-JuniorTeams Sauerland beteiligt. Ziel der Aktion war es einen roten Handabdruck auf eine Stoffbahn als Stimme/Unterschrift gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu pressen. Mehr als 300 Schüler des Berufskollegs Bergkloster Bestwig beteiligten sich an der Aktion und stezten so ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten.
http://www.spiesser.de/node/738975
http://www.spiesser.de/node/738975
Mittwoch, 30. April 2014
Tag für Afrika in Lahnstein
Das Johannes-Gymnasium in Lahnstein veranstaltet heute einen Benefiztag für Afrika. Angemeldet haben sich mehr als einhundert Teilnehmer. Zu einer Podiumsdiskussion am Abend werden der frühere Bundespräsident Horst Köhler und der Sänger der Kölschrockband BAP Wolfgang Niedecken erwartet: Das Interesse an der Veranstaltung sei riesengroß, es hätten sich weit mehr als 300 Teilnehmer anmelden wollen, teilt die Schule mit. Die Schüler des Johannes-Gymnasiums engagieren sich schon seit Jahren für afrikanische Länder. So haben sie mit einem Solidaritätsmarsch zehntausend Euro für ihre Partnerschule in Ruanda gesammelt. Für ein Krankenhaus in Tansania spendete die Schule Medikamente. Auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung erzählt BAP-Chef Niedecken von seinem Hilfsprojekt, mit dem ehemalige ugandischen Kindersoldaten wieder ein normales Leben führen können. Ex-Bundespräsident Köhler setzt sich für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit Europas mit Afrika ein.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/koblenz/tag-fuer-afrika-in-lahnstein/-/id=1642/did=13300908/nid=1642/fyb55j/
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/koblenz/tag-fuer-afrika-in-lahnstein/-/id=1642/did=13300908/nid=1642/fyb55j/
Dienstag, 29. April 2014
100 Jahre Erster Weltkrieg: Geschichten von Tapferkeit, Trauma und Tod
Erzählt uns vom Krieg: Die Doku-Reihe „14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ reichert nüchterne Daten an mit Namen, Gesichtern, Schicksalen. Ein achtteiliger Geschichtsunterricht, wie er eindringlicher nicht sein kann.
28. Juni 1914: Der österreichische Thronfolger und seine Frau werden in Sarajewo ermordet. Der Startschuss für einen Krieg, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt, der Europa mit einem Netz von Schützengräben durchzieht und Millionen Menschen die Heimat oder gar das Leben kostet. Und der zur Keimzelle eines noch größeren Krieges werden wird.
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tagebuecher-des-ersten-weltkriegs-arte-tv-kolumne-tagebuecher-des-1-weltkriegs_id_3807630.html
28. Juni 1914: Der österreichische Thronfolger und seine Frau werden in Sarajewo ermordet. Der Startschuss für einen Krieg, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt, der Europa mit einem Netz von Schützengräben durchzieht und Millionen Menschen die Heimat oder gar das Leben kostet. Und der zur Keimzelle eines noch größeren Krieges werden wird.
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tagebuecher-des-ersten-weltkriegs-arte-tv-kolumne-tagebuecher-des-1-weltkriegs_id_3807630.html
Montag, 14. April 2014
Eine Eroberung via Tagebuch
Nanko ist eigentlich entspannt, Joyce ist tot, und Hitler heißt mit Nachnamen Marubo. Er ist Indianerhäuptling, Vorname Hitler. Sein Vater nannte ihn so, damit er ein guter Führer wird. Dafür kann Hitler nichts. Seiner zweijährigen Tochter hat er den jüdischen Namen „Noah“ gegeben, als „private Wiedergutmachung“, wie er sagt. Damit wäre die Hitlersache geklärt.
Die Sache mit Nanko und Joyce ist dagegen etwas komplizierter. Es ist die Geschichte eines Mannes, der in den Armenvierteln Brasiliens den Opfern des Drogenkriegs hilft, den Kindersoldaten; und die eines Mädchens, das nachts in seinem Bett erschossen wurde – weil sich eine Kugel bei einer Schießerei zuerst durch die dünnen Hauswände bohrte und dann durch den Körper von Joyce.
http://www.taz.de/Reportage-Buch-Brasilien-brennt-/!136625/
Mittwoch, 9. April 2014
Schlachtszenen mit viel Theaterblut
Kriegsschauplätze und getötete Kindersoldaten in Eisenkäfigen - Georg Schmiedleitners Bilder sind drastisch. Am Pult lotet Marcus Bosch die emotionalen Extreme der Musik geschickt aus. Und auch die Sänger sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt.
http://www.deutschlandradiokultur.de/oper-schlachtszenen-mit-viel-theaterblut.1013.de.html?dram:article_id=282334
http://www.deutschlandradiokultur.de/oper-schlachtszenen-mit-viel-theaterblut.1013.de.html?dram:article_id=282334
Montag, 7. April 2014
Training am Horn von Afrika
Die Bundeswehr wird weiter somalische Sicherheitskräfte ausbilden. Aber nicht mehr in Uganda, sondern auf somalischem Boden: Bis zu 20 Soldaten sollen noch in diesem Monat in die Hauptstadt Mogadischu entsendet werden. Ihr Auftrag: Die Führungskräfte der einheimischen Truppen trainieren, Ausbilder anleiten und - das ist neu - den somalischen Generalstab und das Verteidigungsministerium beraten.
http://www.das-parlament.de/2014/15/EuropaWelt/50501883.html
In namentlicher Abstimmung votierten am Donnerstag 471 Abgeordnete für einen entsprechenden Antrag (18/857) der Bundesregierung, 118 dagegen. Zwei enthielten sich. Die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen lehnen den Einsatz ab.
Im Rahmen der EU-geführten Mission EUTM Somalia wurden bereits zwischen 2010 und 2013 rund 3.600 somalische Soldaten ausgebildet. Wegen der fragilen Sicherheitslage im Bürgerkriegsland war die Mission, an der 15 europäische Nationen mit 15 Ausbilderteams beteiligt sind, aber im Nachbarland Uganda stationiert. Als sie Ende 2013 nach Somalia verlegt wurde, zog die Bundeswehr ihre Soldaten aufgrund von Sicherheitsbedenken ab. Die anderen EU-Ausbilder setzten ihre Arbeit in einem schwer gesicherten Camp nahe des internationalen Flughafens in Mogadischu fort.
http://www.das-parlament.de/2014/15/EuropaWelt/50501883.html
Freitag, 4. April 2014
Eingefangene Realitäten
Vom ästhetischen Experiment bis zur großen Erzählung – rund 50 Beiträge werden im Rahmen der 11. Dokumentarfilmwoche gezeigt. Im Fokus steht 2014 das Thema Migration. Besonders sticht die historische Recherche von Eva Kopf im Programm heraus, welche die Existenz von schwarzen Komparsen in der deutschen Filmgeschichte thematisiert. Die Filmemacherin zeigt das bedrückende Leben von Mohamed Husen (1904–1944), der in “Deutsch-Ostafrika” zur Welt kam, als Kindersoldat gegen die Briten im Ersten Weltkrieg kämpfte, auf einem Hamburger Schiff anheuerte, sich aus Geldnot heraus als Eingeborener in der Deutschen Afrika-Schau vorführen ließ, kleine Rollen in kolonialpropagandistischen Spielfilmen besetzte und schließlich wegen “Rassenschande” bei den Dreharbeiten 1941 verhaftet und ins KZ gebracht wurde. Majubs Reise wird am 12. April im Lichtmeß Kino gezeigt. Der Festivalmarathon selbst startet am 9. April mit dem Eröffnungsbeitrag Souvenir: Aus Hunderten von Stunden Filmmaterial eines durch Entwicklungsregionen reisenden – und sehr mitteilungsbedürftigen – Journalisten hat Regisseur André Siegers seinen Beitrag zusammengestellt.
http://blog.zeit.de/hamburg-veranstaltungen/2014/04/09/eingefangene-realitaeten_433
http://blog.zeit.de/hamburg-veranstaltungen/2014/04/09/eingefangene-realitaeten_433
Mittwoch, 19. März 2014
Eine Million syrische Kinder von Hilfe abgeschnitten
Kinder als Kämpfer der Rebellen
Die Rebellengruppen setzen Kinder als Kämpfer ein, wie die UN-Ermittler berichteten. Die Kindersoldaten seien neben der physischen Gefahr auch langfristigen psychischen Belastungen ausgesetzt. Rebellen entführten Kinder als Rache für das Verhalten ihrer älteren männlichen Verwandten, die etwa für das Assad-Regime oder andere Rebellengruppen Partei ergriffen hätten.
Kinder sowie erwachsene Zivilisten würden zudem immer öfter von Autobomben und Selbstmordattentätern verletzt oder getötet. Im Berichtszeitraum vom 20. Januar bis 10. März 2014 sei eine Zunahme dieser Anschläge zu verzeichnen.
http://www.domradio.de/themen/soziales/2014-03-19/un-ermittler-legen-neuen-dramatischen-bericht-vor
Die Rebellengruppen setzen Kinder als Kämpfer ein, wie die UN-Ermittler berichteten. Die Kindersoldaten seien neben der physischen Gefahr auch langfristigen psychischen Belastungen ausgesetzt. Rebellen entführten Kinder als Rache für das Verhalten ihrer älteren männlichen Verwandten, die etwa für das Assad-Regime oder andere Rebellengruppen Partei ergriffen hätten.
Kinder sowie erwachsene Zivilisten würden zudem immer öfter von Autobomben und Selbstmordattentätern verletzt oder getötet. Im Berichtszeitraum vom 20. Januar bis 10. März 2014 sei eine Zunahme dieser Anschläge zu verzeichnen.
http://www.domradio.de/themen/soziales/2014-03-19/un-ermittler-legen-neuen-dramatischen-bericht-vor
Freitag, 7. März 2014
Ex-Rebellenchef Germain Katanga wurde schuldig gesprochen
Germain Katanga ist vom Internationalen Strafgerichtshof der Beihilfe zu
Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig
gesprochen worden. Der kongolesische Rebellenführer sei schuldig, Waffen
für ein Massaker am 24. Februar 2003 in einem Dorf im Nordosten der
Demokratischen Republik Kongos geliefert zu haben, sagte Richter Bruno
Cotte in Den Haag.
http://www.newswalk.info/ex-rebellenchef-germain-katanga-wurde-schuldig-gesprochen-a-8528.html
http://www.newswalk.info/ex-rebellenchef-germain-katanga-wurde-schuldig-gesprochen-a-8528.html
Dienstag, 4. März 2014
Daniela Czekalla leitet Schiesskurse für Kinder. Diese seien begeistert, die Eltern mitunter «gwundrig». Die Stadträte, welche die Kurse nicht mehr im «Fäger» sehen wollen, hält Czekalla für unwissend.
Im «Fäger», der Zeitung des städtischen Jugendamtes, das Ferienaktivitäten für Jugendliche anbietet, sind zwei Schiesskurse für Schulkinder ausgeschrieben. Kurse für das Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole. Dem Stadtrat Luzius Theiler (GPB-DA) passt das nicht. In einem Postulat fordert er, dass die Kurse aus dem «Fäger» gestrichen werden sollten. Der Stadtrat stimmte ihm mit 34 zu 29 Stimmen zu, bei 13 Enthaltungen. Nun muss der Gemeinderat prüfen, wie mit diesen Kursen künftig zu verfahren ist.
http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Wir-reden-nie-von-Waffen/story/21951599
http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Wir-reden-nie-von-Waffen/story/21951599
Eine Ballerei mit sogenannten Softair-Waffen hat zu einem Polizeieinsatz auf einem Schulhof in Rheinfelden geführt.
Ein 13 Jahre alter Junge hatte zusammen mit seinem 12-Jährigen Kumpanen mit den täuschend echt aussehenden Waffen am Montag herumgeschossen, berichtete die Polizei. Die Beamten stellten die Waffen sicher und stießen dabei auf drei weitere an der Schießerei beteiligte Kinder. Ihnen nahmen sie eine Spielzeugmaschinenpistole weg. Softair-Waffen sind Druckluftwaffen. Bis zu einem Druck von 0,5 Joule dürfen sie an Jugendliche ab 14 Jahren verkauft werden, bis 7,5 Joule an Jugendliche ab 18. Jenseits der 7,5 Joule sind sie waffenscheinpflichtig.
http://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/notfaelle-schulhof-ballerei-mit-softair-waffen-ruft-polizei-auf-den-plan_id_3660352.html
http://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/notfaelle-schulhof-ballerei-mit-softair-waffen-ruft-polizei-auf-den-plan_id_3660352.html
Freitag, 28. Februar 2014
Rote Hände als Zeichen des Protestes
Bad Zwischenahn - 579 „rote Hände“ hat die UNESCO-Aktionsgruppe des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht Barbara Woltmann überreicht. Die CDU-Bundestagsabgeordnete versprach, dieses Zeichen gegen den Missbrauch von Heranwachsenden als Kindersoldaten mit nach Berlin zu nehmen. Dort wolle sie es – möglichst gemeinsam mit weiteren Handabdrücken – an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen weitergeben.
http://www.barbara-woltmann.de/index.php?ka=1&ska=1
http://www.barbara-woltmann.de/index.php?ka=1&ska=1
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