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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Cécile Matemba, 21 Jahre

Einige der Soldaten, die anstanden, um das Mädchen zu missbrauchen, erschossen sich gegenseitig, wenn es nicht schnell genug ging. Zurück blieb eine traumatisierte Cécile, die nun Vertrauen aufbaut, zu den Menschen in der kongolesischen katholischen Heimatpfarre von Kaplan Hilarius. „Sie ist im Gesundheitszentrum der Gemeinde beschäftigt und gewinnt ihr Lachen zurück.“ Mehr: http://www.westfaelische-nachrichten.de/service/spendenaktion/kongo/1829851_Bildungszentrum_eroeffnet_Kindersoldaten_Chance_auf_selbststaendiges_Leben.html

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Resozialisierung ehemaliger Kindersoldaten im Kongo

" Ich war gnadenlos. Ich habe nie gezögert, sondern sofort getötet. Wenn man mir sagte, schieß ins Herz, dann habe ich es getan. Sollte ich in den Kopf schießen, dann habe ich auch das getan. Ich habe viele umgebracht. Zahllose. Keine Ahnung wie viele. Den ersten, den ich erschoss, das war ein großer Oberst, das war ziemlich beängstigend. Danach habe ich nur noch weitergemacht. Gespürt habe ich nichts. Es war mein Job." Mehr http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1613930/

Situation im Kongo

"Ich blicke sehr zuversichtlich in die Zukunft dieser Kinder. 68 bis 70 Prozent unserer Jungs schaffen es. Das sind Erfolgsgeschichten: Sie sind stabil und beginnen ein neues Leben. Die meisten gehen wieder zur Schule oder machen eine Ausbildung. Schwierig wird es nur, wenn es in ihrer Heimatregion wieder bewaffnete Konflikte oder familiäre Auseinandersetzungen gibt. Grundsätzlich sind wir aber optimistisch in Hinblick auf die Zukunft dieser Kinder.

Sollte sich die Lage durch die Wahlen aber weiter aufheizen und sollte es wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen, wären Kinder die ersten Opfer. Sie würden erneut rekrutiert werden und damit wären all unsere Demobilisierungs- und Reintegrationsbemühungen dahin."
Mehr http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/1620935/

CIVIL (14) Burundi

"Mit zwölf Jahren verlor Ciril seine Eltern in einem ganz schwierigen Alter. So lange Straßenkinder noch klein und niedlich sind, können sie sich mit Betteln meist halbwegs über Wasser halten. Doch spätestens wenn sie in die Pubertät kommen, gibt ihnen kaum noch jemand etwas", sagt Théodora Nisabwe, Psychologie-Professorin an der Université du Burundi in Bujumbura. Wenn das Betteln nichts mehr abwirft, werden viele der obdachlosen Kinder in die Kriminalität gezwungen. "Die anderen Gangs klauen, schnüffeln Lösungsmittel und nehmen Drogen, aber wir nicht", sagt Ciril. Es ist eher unwahrscheinlich, dass das stimmt, aber auf der Straße ist erlaubt, was hilft, um zu überleben. Klauen, lügen, alles.
Viele Straßenkinder wurden so während des langen Bürgerkriegs sogar zu Mördern. "Da sie nichts zu verlieren hatten, wurden sie besonders oft von den Rebellen rekrutiert. Sie wurden oft selbst von niemandem akzeptiert, sahen in jedem einen Feind. Straßenkinder wurden deshalb manchmal besonders grausame Kindersoldaten", erklärt Psychologie-Professorin Nisabwe.
Mehr: http://www.pnp.de/mitmachen/ein_licht_im_advent/spendenaktion_2011/berichte/292190_Ciril-14-kaempft-jeden-Tag-ums-Ueberleben.html

Mittwoch, 20. Juli 2011

Willkürliche Gewalt gegen Kinder in Somalia

19.07.2011 - Das Leben der Kinder in Somalia ist nicht nur von Hunger bedroht, sondern auch durch willkürliche Gewalt: Viele seien von der islamistischen Al-Shabab-Miliz als Kindersoldaten zwangsrekrutiert worden oder würden als Selbstmordattentäter eingesetzt, stellt ein neuer Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International fest. Auch würden zahlreiche Mädchen mit den Kämpfern zwangsverheiratet.Mehr: www.kleinezeitung.at